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Windkraft Infos • Thema anzeigen - NABU will JUWI im Hunsrück stoppen !!!

NABU will JUWI im Hunsrück stoppen !!!

NABU will JUWI im Hunsrück stoppen !!!

Beitragvon vienna » Do 1. Mär 2012, 19:16

Hallo,
Nabu kündigt Klage gegen Windkraft an, hier wieder mal was vom Geschäftsgebaren der Firma JUWI -
diesmal im Hunsrück!

Nabu kündigt Klage gegen Windkraft an

Hunsrück - Der Naturschutzbund (Nabu) Rheinland-Pfalz hat Klage gegen die von der Firma Juwi auf dem Katzenkopf und Hochsteinchen beantragten Windkraftanlagen angekündigt. Das Wörrstädter Energieunternehmen möchte auf den Gemarkungen Ellern und Rheinböllen insgesamt neun bis zu 198,5 Meter hohe Anlagen aufstellen. Das Genehmigungsverfahren läuft derzeit bei der Simmerner Kreisverwaltung, der Erörterungstermin fand Ende Januar statt (unsere Zeitung berichtete).


Am Katzenkopf hat Juwi bereits Pflöcke für die Rodung schlagen lassen. Über einen vorzeitigen Beginn entscheidet die Kreisverwaltung.


Die Naturschutzorganisation teilt nun per Presseerklärung mit: „Der Nabu klagt gegen die von Juwi geplanten Windkraftanlagen.“ Von einer Klage ist der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück noch nichts bekannt. „Uns liegt nichts vor“, erklärt Dezernent Christian Keimer im Gespräch mit unserer Zeitung. „Bisher kennen wir vom Nabu nur die entsprechenden Einwendungen. Wir haben bis jetzt auch noch keine juristisch angreifbare Entscheidung getroffen.“

Laut Pressemitteilung hat der Nabu die Frankfurter Anwaltskanzlei Philipp-Gerlach & Teßmer mit der Klage gegen die geplanten Windräder beauftragt. Die Naturschützer halten die Planung unvereinbar mit dem europäischen Artenschutzrecht und die fast 200 Meter hohen Anlagen für eine zu starke Beeinträchtigung der Naturlandschaft. Der Nabu verweist darauf, dass 13 Fledermausarten in dem betroffenen Waldgebiet nachgewiesen wurden. Insbesondere die streng geschützte Bechsteinfledermaus und ihr Artgenosse, der Kleine Abendsegler, sieht der Nabu als Planungshindernis. Man sei zwar für den Ausbau regenerativer Energien im Land, sehe aber keine Notwendigkeit, dafür derart sensible Naturzonen wie Hochsteinchen und Katzenkopf in Anspruch zu nehmen. „Im Gegensatz zum restlichen Gebiet des Landes konnte hier eine dreifach erhöhte Aktivität der bedrohten Bechsteinfledermaus festgestellt werden, die durch den Bau der Anlagen plattgemacht werden würde“, kritisiert der Nabu-Landesvorsitzende Andreas Lukas. „Eine solche Planung hat mit Umweltschutz nichts mehr zu tun. Wir haben uns auf ein langes und teures Rechtsverfahren eingestellt und kämpfen mit allen juristischen Mitteln für die Fledermäuse.“

Bisher hat der Nabu am Donnerstag einen Umweltschadensantrag gegen die Firma Juwi gestellt. Die hatte einen vorzeitigen Baubeginn und damit die Rodung der Flächen bei der Kreisverwaltung beantragt. „Damit will Juwi Fakten schaffen“, befürchtet Peter Fischer, Nabu-Vorsitzender Rhein-Hunsrück. Als ersten Erfolg verbucht Nabu, dass nach den heftigen Protesten Juwi den Antrag für eines der ursprünglich neun geplanten Windräder bereits zurückgezogen hat. „Über den vorzeitigen Baubeginn werden wir wegen der Vegetation in den nächsten Tagen zu entscheiden haben“, erläutert Dezernent Keimer, „die eigentliche Genehmigung wird wohl noch ein paar Wochen beanspruchen.“

Dagegen hat die Bad Kreuznacher Kreisverwaltung bereits Fakten geschaffen und den Soonwaldkamm für Windkraft freigegeben. Acht Anlagen in den Gemarkungen Dörrebach und Seibersbach wurden vor wenigen Tagen genehmigt. Drei Windräder mit einer Höhe von 186 Metern sollen auf die Bad Kreuznacher Seite des Hochsteinchens. „Diese Anlagen sind ganz nahe am Kamm“, erklärt Keimer, „das macht die Entscheidung für uns natürlich nicht gerade einfacher.“
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